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Nicolas de Staël 1945 –1955
Die Fondation Pierre Gianadda stellt 75 Gemälde und rund fünfzig Zeichnungen des 1914 in Russland geborenen Malers Nicolas de Staël aus.
Nach den Umwälzungen der Revolution 1917 erleben Staël und seine Familie 1919 die Grauen des Exils in Polen. Innerhalb von einem Jahr verliert er beide Eltern und wird einer russischen Familie in Brüssel anvertraut. Ab 1933 geht er auf die Académie Royale des Beaux-Arts in Brüssel, 1937 heiratet er die Malerin Jeannine Guillou und lässt sich nieder in Nizza. Durch seine Kontakte mit u.a. Magnelli entstehen erste abstrakte Werke mit ausdrucksvollen, sich kreuzenden Linien und Formen in düsteren Farben. Während der Besatzung lebt das Paar in grosser Armut, von Hunger und Kälte geplagt, stirbt Jeannine 1946.
Am Anfang ist die Abstraktion tief und düster, ab 1947 entwickelt sich der Stil zu helleren Farben und Formen, beeinflusst von seiner Heirat mit Françoise Chapouton. Die Bildformate werden 1950 grösser, dicke Reliefs von übereinander liegenden Farbschichten, oft mit der Spachtel aufgetragen, leuchtendes Gelb und lebendiges Rot dominieren die Bilder. Eine allgemeine Anerkennung der Abstraktion führt zum Erfolg von Nicolas de Staël bei Kritikern und Publikum.
1952 wohnt Staël dem Fussballmatch Frankreich - Schweden im Pariser Stadium Parc des Princes bei. Dieses Erlebnis gibt Anlass zu einer Serie von 24 Bildern mit dem Thema der Fussballspieler, Les Footballeurs.
In einem Brief an René Char schreibt er: «Zwischen Himmel und Erde auf rotem oder blauem Gras, springt eine Tonne von Muskeln hin und her in totaler Selbstvergessenheit...». Diese Serie zeigt einen Kompromiss zwischen Abstraktion und Gegenständlichkeit. 1953 erwirbt Staël le Castelet in Ménerbes, wo er bis September 1954 wohnt, dann zieht er nach Antibes. Seine Bilder werden «flüssiger» und die Farben klarer mit ruhigen Blautönen. Hin- und hergerissen zwischen der schwindelnden Konfrontation Abstraktion-Gegenständlichkeit geht schliesslich sein Werk triumphierend hervor, der Maler aber vernichtet. Nicolas de Staël nimmt sich am 16. März 1955 in Antibes das Leben.
Angebot
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Sie profitieren von:
20% Ermässigung auf die Hin- und Rückfahrt nach Martigny, den Transfer und den Eintritt
Angebot gültig:
18. Juni bis 21. November 2010
Fondation Gianadda
Die Fondation Pierre Gianadda, Martigny
Besuchen Sie in der Fondation Pierre Gianadda auch die ständigen Ausstellungen:
Sammlung Louis und Evelyn Franck
Ständige Ausstellung der Meisterwerke von Cézanne, Van Gogh, Ensor, Toulouse-Lautrec, Van Dongen und Picasso.
Gallo-römisches Museum
Die Fondation, die um die Ruine des ältesten gallo-römischen Tempels der Schweiz erbaut wurde, zeigt die wichtigsten archäologischen Funde aus der Gegend um Martigny.
Automobilmuseum
Das schönste Automobilmuseum der Schweiz besitzt rund fünfzig alte Fahrzeuge aus Schweizer Herstellung sowie Modelle aus der ganzen Welt, die sich alle in fahrtüchtigem Zustand befinden. Die wunderschöne Oldtimer-Sammlung beherbergt auch einmalige Modelle.
Skulpturenpark
Umgeben von Teichanlagen und beschattet von prächtigen Bäumen bietet der Park eine ständige Ausstellung mit Skulpturen von Rodin, Brancusi, Maillol, Miró, Arp, Moore, Ernst, Richier, Chillida, Niki de Saint-Phalle, Chagall, Calder, Szafran usw. sowie einige antike römische Funde.
Gartenrestaurant
Für den kleinen Imbiss: Grillspeisen, Salatbuffet, Walliser Spezialitäten u.a. Mit schattiger Terrasse und Veranda.
Informationen
Informationen zur Ausstellung
Nicolas de Staël 1945 –1955 | |
Ort | Fondation Pierre Gianadda |
Dauer | 18. Juni bis 21. November 2010 |
Öffnungszeiten | Täglich 9.00–19.00 Uhr, inkl. Feiertage |
Transfer | Ab Bahnhof Martigny mit dem Postauto zur Fondation Pierre Gianadda oder mit dem Zug Richtung Orsières bis Martigny-Bourg. |
Preise
Preisbeispiele in CHF und Informationen
| 2. Klasse | 1/2 | 1/1 |
|---|---|---|
| Basel SBB | 75.80 |
135.60 |
| Bern | 68.60 |
121.20 |
| Brig | 38.20 |
60.40 |
| Luzern | 75.80 |
135.60 |
| Zürich HB | 82.20 |
148.40 |
Das Bahnbillett ist 3 Tage gültig.
Das Angebot ist auch in der 1. Klasse erhältlich.
Mit GA:
Ermässigter Eintritt (CHF 16.00) am Abgangsbahnhof lösen.
Mit Junior-Karte:
Für Kinder bis 16 Jahre ist das ganze Angebot gratis.
AHV ab 60 Jahren oder IV:
Billett mit CHF 1.60 Ermässigung am Abgangsbahnhof lösen.
HR-Art.-Nr. 5038
Direktbuchungen: am Bahnhof oder beim Rail Service
0900 300 300 (CHF 1.19/Min. vom Schweizer Festnetz)
Die Preisbeispiele sind über den üblichen Reiseweg berechnet.
Die konzessionierten Transportunternehmen haften nach den gesetzlichen Bestimmungen für Schäden‚ die mit ihrem Betrieb in Zusammenhang stehen. Sie können keine weitere Haftung übernehmen.
Preise inkl. MwSt. Preisänderungen vorbehalten.


www.gianadda.ch







